Alpinausbildung Winter 2009
17. September 2010
Seetaleralpe, 27-28. Februar 2009 - Die Einladung zur Alpinausbildung Winter laut Milizarbeitskalender erging an alle Kameraden des Jäger Bataillon Steiermark, an der insgesamt sind 17 Personen teilnahmen. Von allen Kompanien und vom Stab waren Angehörige vertreten.
Erster Tag
Nach dem Einrücken wurde die alpine Ausrüstung aus gefasst und die Unterkunft bezogen. Im Lehrsaal wurden die Soldaten von Olt Greiner zum Thema Schutz instruiert. Hptm Mesicek präsentierte den Milizkalender des JgBST und Vzlt Liebminger bereitete Alle auf die Tour auf den Zirbitzkogel - mit Sondenprofil, Knotenkunde, Retten im Gebirge und Anpassung der Ausrüstung - vor.
Der Abend klang mit Kameradschaftspflege aus, bei der sich die Kammeranden kennen lernen konnten, da es für viele ZgKdt. das erste Aufeinandertreffen mit Stabsoffizieren war.
Zweiter Tag
Am zweiten Tag startete die Tour zum Zirbitzkogel über die Winterleitenhütte zum Ochsenboden und hoch über das Scharfe Eck zum Gipfel des Zirbitzkogel. Nach dem Gipfelfoto legten wir eine kurze Rast beim Schutzhaus ein.
Die Abfahrt wurde 200 Hm unter dem Schutzhaus unterbrochen, da uns die Bergrettung um Unterstützung bat, um einen verletzten Tourengeher mit dem Akia in das Tal zu bringen. Dieser Bitte kamen wir unaufgefordert nach und so konnten wir den Unterricht vom Vortag gleich in der Praxis umsetzen. Mit vereinten Kräften zogen wir den Akia durch die vielen Flachstücke ins Tal. Allen teilnehmenden Kameraden wurde dadurch bewusst, wie anstrengend und aufwendig so eine Rettungsaktion ist.
Bei der Sabatyhütte wünschten wir "Franz" gute Besserung und eine baldige Genesung seines Knies. Von den Bergrettern bekamen wir während der darauf folgenden Nachbereitnung noch viele gute Tipps zum Verhalten am Berg und zur Ersten Hilfe Leistung.
Fazit
Die beiden Tage lieferten wertvolles Wissen und zugleich die praktische Umsetzung im alpinen Gelände. Gerade die Unterstützung der Bergrettung im Realfall zeigt wiedereinmal wie wertvoll die Miliz für die Gesamtbevölkerung ist.
An dieser Stelle wünschen wir dem Verletzten eine gute Genesung.
Ein besonderer Dank gilt Vzlt. Liebminger für die Zeit und sein Engagement für das JgBST, denn ohne seinen Beitrag, wäre vieles nicht möglich gewesen.



